Drei Quellen. Ein Bild.
Sensoren, ERP, Wartungsprotokolle. Alles liegt da. Wir bringen es zusammen.
Maschinenbau · Automotive-Zulieferer · Oberbayern
Eure Anlagen melden sich, bevor sie ausfallen. Wir lesen die Signale, die ihr schon habt, und sagen euch: Welche Maschine braucht Aufmerksamkeit? Welches Ersatzteil müsst ihr jetzt bestellen? Und wann passt der Eingriff in euren Produktionsplan?
Für Werksleiter, Instandhalter und Produktionsplaner, die keine Lust mehr auf Überraschungen haben.
AI Phase Talent Seekers UG Leonie Auer & Matthias Brenner München LinkedIn Matthias
Sensoren, ERP, Wartungsprotokolle. Alles liegt da. Wir bringen es zusammen.
München, Rosenheim, Freising, Ingolstadt. Kurze Wege, echte Gespräche.
Keine Demo. Keine Roadmap. Eine echte Einschätzung für eine echte Linie.
Das Problem
Stellt euch vor: Dienstag, 14 Uhr. Die Hydraulik an Presse 3 fällt aus. Kein Ersatzteil da. Die Nachtschicht muss ran. Am nächsten Morgen ruft der Kunde an, weil die Lieferung sich verschiebt. Das war der dritte ungeplante Stillstand in zwei Monaten.
Das Verrückte: Eure SPS hat die Druckspitzen seit Wochen gemessen. Euer Historian hat die Temperaturdrift protokolliert. Im Wartungsbuch stand, dass die Dichtungen vor 18 Monaten zuletzt getauscht wurden. Alles da. Nur hat niemand die Punkte verbunden.
Wenn eine Linie steht, steht nie nur eine Maschine. Dann kippt die ganze Schichtplanung, der Einkauf rennt, und am Ende sitzt ihr Samstagabend in der Halle und tauscht Teile, die ihr hättet bestellen können, wenn ihr es gewusst hättet.
Sensoren in der SPS. Störmeldungen im Historian. Wartungsprotokolle in Excel. Ersatzteile im ERP. Alles Inseln. Keiner sieht das Ganze.
Wenn's brennt, entscheidet nicht der, der's am besten weiß. Sondern der, der gerade da ist. Oder der, der das Teil im Lager hat.
Eure Anlagen laufen seit 15 Jahren. Die haben OPC UA, aber auch CSV-Exporte. Die haben Historian, aber auch handgeschriebene Zettel. Das ist die Realität.
Was wir machen
Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Sondern: Diese Spindel hält noch 3 Wochen. Dieses Hydraulikaggregat braucht nächste Woche einen Dichtungssatz. Und dieser Motor? Der läuft stabil. Kümmert euch um die anderen.
Nicht alle Anlagen sind gleich wichtig. Wir sagen euch: Die hier braucht jetzt Aufmerksamkeit. Die da kann bis zum nächsten Wartungsfenster warten. Und bei der dritten reicht beobachten.
Keine Blackbox. Ihr seht die Schwingungsdaten, den Temperaturverlauf, die letzten Wartungen. Ihr versteht, warum wir sagen: Jetzt ist der Moment.
Die Diagnose ist nur die halbe Miete. Wir schauen auch: Habt ihr das Teil da? Wie lange dauert die Bestellung? Passt der Tausch ins nächste Wartungsfenster?
So arbeiten wir
Wir fangen mit euren historischen Daten an. Dann kommen die Live-Signale dazu. Am Ende habt ihr eine Einschätzung, der ihr vertrauen könnt.
OPC UA, Historian, CSV-Exporte, Alarmcodes, Wartungsprotokolle. Wir nehmen, was da ist. Keine neue Hardware. Kein Umbau.
Wann lief welche Schicht? Was stand im Wartungsbuch? Welche Ersatzteile sind da? Erst mit diesem Kontext werden aus Zahlen Entscheidungen.
Wir schauen uns die letzten 12 bis 24 Monate an. Wo gab's Drift? Wo gab's Ausfälle? Was haben die Sensoren vorher gemessen? Daraus lernen wir.
Kein Dashboard mit 47 Kacheln. Sondern: Diese drei Anlagen brauchen Aufmerksamkeit. Diese zwei können warten. Und hier ist der Grund.
Wo das hilft
Keine theoretischen Use Cases. Sondern das, was wir in bayerischen Werken sehen.
Maschinenbau
Ihr habt drei Bearbeitungszentren. Alle laufen auf Anschlag. Die Liefertermine hängen an diesen Maschinen. Und seit zwei Monaten steigt die Ausschussquote. Nicht dramatisch. Aber stetig. Die Schwingungen nehmen zu. Die Temperatur driftet. Aber noch kein Alarm. Noch kein Ausfall.
Automotive-Zulieferer
Presse 4. Taktzeit ist alles. Aber seit Wochen seht ihr kleine Druckspitzen. Die Öltemperatur steigt langsamer als früher. Und die Zykluszeiten werden unregelmäßiger. Noch läuft sie. Aber wie lange?
Produktion
Die Anlage wurde gebaut, als ihr noch nicht im Unternehmen wart. Seitdem wurde sie dreimal erweitert, zweimal umgebaut und einmal notdürftig repariert. Jetzt gibt's alle paar Wochen kleine Störungen. Ein Sensor fällt aus. Ein Motor überhitzt. Eine Rolle klemmt. Nie schlimm genug für einen großen Stillstand. Aber genug, um die Schicht zu nerven.
Warum wir das machen
Freitag, 16 Uhr. Die Linie steht. Kein Ersatzteil da. Und im Wartungsbuch stand seit Monaten: "Prüfen."
Leonie und Matthias haben sich nicht in einem Accelerator kennengelernt. Sondern in einem Werk in Oberbayern. Digitalisierungsprojekt. Die Aufgabe: Daten zusammenführen. Das Problem: Die Daten waren da. Alle. SPS, Historian, Wartungsprotokolle. Aber niemand hat sie gelesen. Und dann stand die Linie. Wieder.
Das war der Moment, in dem klar wurde: Es fehlt nicht an Daten. Es fehlt an jemandem, der sie liest und sagt: Jetzt ist der Moment. Nicht nächste Woche. Nicht wenn's kracht. Sondern jetzt.
Co-Founder & CEO
Kennt die Werke von innen. Spricht mit Instandhaltern, Produktionsleitern, Geschäftsführern. Weiß, was im Alltag zählt.
Co-Founder & CTO
Baut die Datenpipelines. Kümmert sich um OPC UA, Historian, Inferenz. Mag keine Laborexperimente. Nur was im Werk läuft.
LinkedIn-Profil von Matthias BrennerTechnik
Predictive Maintenance ist kein Modell, das ihr auf einem Laptop trainiert. Es ist eine Pipeline. Daten rein. Kontext dazu. Muster erkennen. Empfehlung raus. Und das für 50 Anlagen gleichzeitig. In Echtzeit.
Schwingung, Temperatur, Strom, Druck. Aus SPS, OPC UA, Historian, CSV-Dateien. Alles läuft in einen EU-gehosteten Ingest-Layer.
Zeitstempel, Alarmcodes, Schichtplan, Wartungshistorie, Ersatzteile. Erst mit diesem Kontext werden aus Zahlen Entscheidungen.
Wir rechnen Features, schauen uns Trendfenster an, erkennen Drift. Und dann sagen unsere Modelle: Diese Anlage braucht Aufmerksamkeit.
Jedes Werk lernt dazu. Wir versionieren die Modelle zentral, trainieren auf historischen Daten und rollen sie kontrolliert aus. So wird die Inferenz besser, ohne dass ihr die Kontrolle verliert.
Warum Cloud? Weil wir historische Daten rückrechnen. Weil wir Features für 50 Assets parallel berechnen. Weil wir Modelle trainieren, die auf Monaten von Daten basieren. Das geht nicht auf einem Raspberry Pi. Das braucht Compute.
Inferenz im Detail
Keine Blackbox. Hier zeigen wir exemplarisch, wie unsere Pipeline Sensordaten liest, Muster erkennt und priorisierte Wartungsempfehlungen ausgibt.
import pandas as pd
from berghain.features import compute_rolling_stats
df = pd.read_parquet('s3://ingest/line04/sensors.parquet')
features = compute_rolling_stats(df, window=7)
| timestamp | vibration_rms | temp_c | current_a | vib_rolling_mean | temp_drift |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026-03-01 08:00 | 2.34 | 67.2 | 12.1 | 2.31 | 0.8 |
| 2026-03-01 09:00 | 2.41 | 67.8 | 12.3 | 2.33 | 1.1 |
| 2026-03-01 10:00 | 2.58 | 68.4 | 12.5 | 2.38 | 1.4 |
| 2026-03-01 11:00 | 2.72 | 69.1 | 12.8 | 2.44 | 1.9 |
from berghain.models import AnomalyDetector
detector = AnomalyDetector.load('models/spindle_v3.pkl')
scores = detector.predict(features)
alerts = scores[scores.anomaly_score > 0.75]
from berghain.recommend import MaintenancePlanner
planner = MaintenancePlanner(inventory='erp/parts.csv')
recommendations = planner.generate(alerts)
recommendations.to_markdown()
Linie 04 · Nächste 14 Tage · Ersatzteil verfügbar (2 Stk. auf Lager)
Presse 3 · Nächste 4 Wochen · Dichtungssatz bestellen (Lieferzeit 5 Tage)
Förderlinie Motor B2 · Kein Eingriff · Trend stabil seit 6 Wochen
Wo wir stehen
Wir haben keine 50 Kunden. Keine Series A. Keine Referenzlogos auf der Website. Was wir haben: Gespräche mit Werken in Oberbayern. Erste Tests auf historischen Daten. Und die Überzeugung, dass das hier funktioniert.
AI Phase Talent Seekers UG (haftungsbeschränkt) ist die Trägergesellschaft hinter Berghain AI (HRB 294578). Leonie Auer und Matthias Brenner haben das Unternehmen gegründet und halten die Gesellschaftsanteile. Tom Janson ist aus Gründungsgründen formaler Geschäftsführer der UG und operativ nicht im Unternehmen tätig.
Wir reden nicht nur mit Innovationsmanagern. Sondern mit Instandhaltern, Produktionsleitern, Werks-IT. Den Leuten, die entscheiden, ob das Zeug im Alltag funktioniert.
Wir testen auf 12 bis 24 Monaten Historie. Auf echten Störungen. Echten Wartungen. Echten Linienmustern. Nicht auf synthetischen Datensätzen.
Wir sprechen mit Automatisierern und Systemintegratoren. Damit das, was wir bauen, auch in eurer Bestandslandschaft läuft. Nicht nur in unserer Cloud.
Ein Pilot startet mit einer Linie. Drei bis fünf Assets. Genug, um zu zeigen, dass es funktioniert. Klein genug, um schnell zu sein.
Ihr redet mit uns. Nicht mit einem Sales-Team. Nicht mit einem Account Manager. Mit den Leuten, die das Produkt bauen.
Was wir gerade machen: Gespräche mit Maschinenbauern und Zulieferern in Oberbayern. Erste Werkstests auf historischen Daten. Austausch mit Integratoren. Und jeden Tag ein bisschen besser werden.
Kontakt
Dann lasst uns reden. 30 Minuten. Kein Sales-Pitch. Sondern: Was habt ihr an Daten? Was sind eure Schmerzpunkte? Und können wir da in 6 bis 10 Wochen eine erste Einschätzung liefern?
Wir suchen uns eine Linie. Drei bis fünf kritische Assets. Und schauen, welche Daten ihr habt: Historian, ERP, Wartungsprotokolle.
Wir bauen eine erste Pipeline. Rechnen die letzten 12 bis 24 Monate durch. Schauen, ob wir die Ausfälle sehen, die ihr hattet.
Ihr bekommt eine Liste: Diese Anlagen brauchen Aufmerksamkeit. Diese können warten. Und hier ist der Grund. Dann entscheidet ihr.